„So viel Versorgung wie nötig – so viel Selbsthilfe wie möglich“

Interkulturelle Konzeption

Seit 1984 sind wir in der Unterbringung, Betreuung und Beratung im Auftrag der Stadt Kiel tätig. Unsere Arbeit mit Geflüchteten, Asylbewerber*innen, Spätaussiedler*innen und Jüdischen Emigrant*innen geschieht vor dem Hintergrund eines christlichen Menschenbildes, nach dem jedem Menschen eine unveräußerliche und unverletzliche Würde zugeeignet ist. Die Hilfestellung folgt dabei dem Grundsatz „so viel Versorgung wie nötig – so viel Selbsthilfe wie möglich“.

Unsere Arbeit mit Geflüchteten und anderen Migrant*innen bedingt die Auseinandersetzung mit anderen Lebensstilen und Kulturen. Seit über 25 Jahren beschäftigen wir Mitarbeiter*innen, die als Spätaussiedler, Jüdische Emigrant*innen oder Geflüchtete zugewandert sind. Auf diese Weise beziehen wir Menschen mit ihren kulturellen Kompetenzen in unsere Arbeit mit ein und wir lernen im Austausch gegenseitig voneinander. Zugleich sind die Mitarbeiter*innen anderer Kulturen eine Brücke für die Zugewanderten, sie öffnen Wege und vermitteln in Problemlagen.

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